BLOG – Die Hirnschleuder

der theatralen subversion

07
11. '17

Zum letzten Mal: Die Kunst zu sterben

Wir alle wissen es eigentlich, doch verdrängen es gern: Alles hat ein Ende. Und deshalb möchten wir euch ganz herzlich dazu einladen mit uns feierlich Abschied zu nehmen. Am kommenden Wochenende – am Samstag und Sonntag, den 11. und 12. November um jeweils 20 Uhr – spielen wir die letzten beiden Vorstellungen unserer Bühnenperformance “Die Kunst zu sterben” im Societaetstheater. Darin ermöglicht die 77-jährige Schauspielerin Ilse Bendin den Zuschauer*innen einen Einblick in ein bewegtes Leben und eine ebenso bewegte Theaterkarriere. Sie erzählt von schillernden und tragischen Bühnentoden und stirbt einige dieser Tode ein weiteres Mal. Zugleich ist dieser Theaterabend eine intime Reflektion über die eigene Endlichkeit, über Trauer und Verlust – dabei aber auch ganz leicht. Nach der intensiven Zusammenarbeit mit einer wirklich großartigen Künstlerin, letztendlich zwanzig Vorstellungen in fünf Städten und spannenden Reaktionen, Begegnungen und Diskussionen sind wir ein wenig wehmütig und hoffen auf eine angemessene Totenfeier.

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09. '17

Premiere: Videowalk!

Unser Videowalk “Meine fremde Stadt”, den wir im Rahmen des Kinder- und Jugendtheaterfestivals WILDWECHSEL 2017 am tjg. theater junge generation Dresden produziert haben, hat am Freitag, den 22.09.2017 Premiere! Und bevor wir das morgen ordentlich feiern, möchten wir uns noch einmal herzlichst bei allen Beteiligten, Statist*innen, Unterstützer*innen und Partner*innen für ihr Mitwirken bedanken. Ohne euch wäre dieses Riesenprojekt nicht möglich gewesen! Und dank David Campesinos Filmschnittkunst kann man jetzt schon mal auf das Ergebnis schielen. Und zwar hier:

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09. '17

Die Kunst zu sterben

Heute und morgen spielen wir wieder am Societaetstheater Dresden: 16.09. + 17.09. je 20 Uhr.

“Wie Bendins Bühnentod als furchtlose Freiheitskämpferin auf dem Scheiterhaufen und ihre eigene beginnende Gängelung durch die Stasi miteinander verknüpft sind, wird eindrucksvoll herausgearbeitet. Statt das Publikum emotional zu überrollen, wird auf szenische Reflexion gesetzt. […] Dieser im Ganzen mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Theateressay zu Leben, Bühne, Alter und Tod ist sehenswert.” Andreas Eberhard, Braunschweiger Zeitung, 24.08.2016

“Voller Lust erhängen, erstechen, vergiften sie sich – das ist voll Komik, voll von morbidem Humor. […] Das klingt so bedrückend und ist doch ganz leicht. Eine Reflexion von Alter und Tod als Feier des Lebens, die bei ihrer Dresden-Premiere auf der Kleinen Bühne des Societaetstheaters ein überwiegend junges Publikum begeisterte. […] Man sollte es sich im Kalender notieren.” Dresdner Morgenpost, 9.12.2016

“Überhaupt ist Ilse Bendin eine ausgezeichnete Wahl. Sie ist […] eine resolute Frau, die aus einem bewegten, nicht immer einfachen Leben erzählen kann.” Jan Fischer, Nachtkritik, 20.08.2016

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09. '17

Nachwuchs…

Allow me to introduce you to: Daniel Williams

Auch die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und (Bühnen-) Musiker Daniel Williams stellt eine Premiere für uns da. Wohnhaft in Dresden, ist Daniel auch international mit seinen Live-Sets auf Bühnen und in Klubs zu sehen und zu hören. Er kombiniert seine elektronischen Soundlandschaften aber auch mit Lyrik und bildender Kunst. Analoge Synthies, treibende Beats, feel the funk – Daniels künstlerische Vielseitigkeit und sein Gespür für den szenischen Moment machen ihn zu einer großen Bereicherung. Und dann ist er auch noch ein verdammt cooler Typ.

Daniel hat als Komponist und Bühnenmusiker zahlreiche Soundtracks für Theater Derevo produziert, darunter auch für die preisgekrönten Shows ‘Ketzal’ und ‘Mephisto Walz’. Weitere Kooperationen u.a. mit The Guts Company, Valentine Tzin, The JuWie Dance Company, Yamile Navarro und Freaks und Fremde (aktuell: “Der Bau”). Er lässt seine Musik aber auch gern für sich spielen: Als Musiker hat er auf Festivals in Deutschland und Taiwan gespielt, darunter DAVE, CYNETART und Tapei Soul. Als „Ghostradio“ veröffentlichte er auf Lockertmatik und phonocake. Zuletzt spielte er ein Live-Set beim Drone Sleepover in Berlin. Das Ergebnis der Kooperation mit der Dichterin und Musikerin Anne Seidler lässt sich voraussichtlich beim CYNETART ’17 bestaunen.

07
09. '17

Nachwuchs…

Pünktlich zum Kinder- und Jugendtheaterfestival Wildwechsel hat die theatrale subversion Zuwachs bekommen. Die Wunschkinder Jenny Barthold und Daniel Williams sind wohlauf und wir sind überglücklich, dass wir Sie als Teil des Teams für die Produktion “Meine fremde Stadt” gewinnen konnten. Knapp drei Wochen vor der Premiere unseres Videowalks am tjg. theater junge generation Dresden nutzen wir die Gelegenheit, um euch beide kurz vorzustellen:

Gestatten: Jenny Barthold

Für den Videowalk „Meine fremde Stadt“ dürfen wir zum ersten Mal mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Jenny Barthold zusammenarbeiten. Und sie hat dann auch gleich nicht nur das großartige Szenen-, sondern auch noch das – genauso großartige – Kostümbild entwickelt und umgesetzt. Nicht umsonst ist sie heißeste Anwärterin auf den Titel „Mitarbeiter*in des Jahres“. Das Ergebnis bestaunt man am besten selbst ab dem 22. September am und um das tjg, Dresden.

Jenny wurde in Dresden geboren und studierte zunächst Architektur. Seit 2006 ist sie als Bühnen- und Kostümbildnerin in der freien Szene vor allem in Schleswig-Holstein und Sachsen freiberuflich tätig gewesen. Von 2013-2017 war sie am Staatsschauspiel Dresden als Bühnen- und Kostümbildassistentin für verschiedene Produktionen tätig. Seit Sommer 2017 ist sie wieder frei unterwegs und arbeitet für verschiedene Gruppen der freien Szene sowie als Bühnenbildnerin am Staatsschauspiel Dresden.

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07. '17

(Deutsch) Achtung! WILDWECHSEL

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Was macht eigentlich gute Kunst für junge Menschen aus? Sollte sie überhaupt anders sein als die für ein Publikum, das der Adolezenz zumindest vom Alter her längst entstiegen ist? Diesen Fragen dürfen wir uns aufgrund einer kurzfristigen Ausschreibung des diesjährigen Kinder- und Jugendtheaterfestivals WILDWECHSEL am tjg. theater junge generation Dresden in unserer neuen Arbeit stellen. Mit einem großartigen Produktionsteam produzieren wir gerade den Videowalk “Meine fremde Stadt” für Kinder von 8 – 12 Jahren und erzählen darin die Geschichte von Ella – einem Mädchen um die 10 Jahre alt -, das gerade erst nach Dresden gezogen ist und von ihren Eindrücken und Gefühlen als “die Neue” berichtet. Die intensiven Dreharbeiten sind bereits abgeschlossen und während wir uns weiter an unseren Erinnerungen an eine Zeit abarbeiten, in der wir noch nicht die alleinige Verantwortung für unser Leben trugen, wird bereits auf Hochtouren am Film geschnitten. Welches Ergebnis der Postproduktion am Ende entschlüpft, könnt ihr zur Premiere am 22. September 2017 am tjg. theater junge generation sehen. Wir spielen hier solange schon mal weiter.

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05. '17

(Deutsch) Die Tode einer Lebendigen

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Sächsische Zeitung_Vorbericht_06.12.2016_bearb

Nachdem die Renovierungsarbeiten abgeschlossen wurden, spielen wir am 10./11. Mai um 20 Uhr wieder “Die Kunst zu sterben” im Societaetstheater Dresden. Alle, die das Stück noch nicht gesehen haben und ein paar Einblicke in das Leben der Protagonistin Ilse Bendin gewinnen wollen, können im Vorbericht der Sächsischen Zeitung vom 6. Dezember 2016 nachlesen. Wir freuen uns auf die Vorstellungen und euren Besuch! Und wer es diesmal nicht schafft, hat am 16./17. September und 11./12. November noch einmal die Gelegenheit die Inszenierung zu sehen.

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05. '17

(Deutsch) Eröffnung Zentralwerk

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Nachdem heute der erste Akt der offiziellen Eröffnung des Zentralwerks gefeiert wurde, geht es morgen weiter. Ab 11 Uhr am Samstag, den 6.5.2017, bis in den späten Abend könnt ihr die Mieter*innen und Künstler*innen in ihren Wohnungen und Ateliers besuchen und kennen lernen. Auch wir sind dabei und haben unser Büro für euch eingerichtet – im Turm C, 2. OG “Büro um die Ecke”. Wir würden uns freuen euch zu sehen und mit euch zu feiern und zu tanzen!

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11. '16

(Deutsch) Dresden Premiere!

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7. + 8. Dezember 2016, Societaetstheater Dresden, 20 Uhr

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Fotografie und Plakatgestaltung von Peter Kreibich

Nachdem “Die Kunst zu sterben” im August im LOT Theater Braunschweig Premiere feierte und unter anderem im Theaterdiscounter Berlin lief, kommen wir jetzt endlich „nach Hause“. Das Stück ist die erste Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Societaetstheater Dresden und die Aufführungen hier sind für uns deshalb etwas Besonderes. Wer mehr über das Haus erfahren will, dessen Freundeskreis sich bemerkenswerter Weise bereits im Jahre 1776 gründete, kann das hier: http://www.societaetstheater.de/house/history.html

Karten bekommt ihr über die Homepage oder telefonisch beim Societaetstheaters unter: 0351 – 803 68 10

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08. '16

(Deutsch) Die Fotos sind da!

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Vielen Dank Sophie Gittermann für die Aufführungsfotos von “Die Kunst zu sterben”. Was sie in ihren Bildern festgehalten hat, beschreibt der Kritiker Andreas Eberhard am 24.8.2016 in der Braunschweiger Zeitung so:

“So wird organisch zwischen den Perspektiven gewechselt. In der Person Ilse Bendins hängt alles miteinander zusammen. Untermalt und vorangetrieben von Stephanie Krahs sparsam arrangierten, aber effizienten Loopstation-Sounds entfaltet das von Regisseur Michael McCrae ersonnene Stück eine fesselnde Erzählung. Lebenserinnerungen und ihre Bühnentode entlocken sich wechselseitig immer neue Facetten und Zwischentöne. […] Wie Bendins Bühnentod als furchtlose Freiheitskämpferin auf dem Scheiterhaufen und ihre eigene beginnende Gängelung durch die Stasi miteinander verknüpft sind, wird eindrucksvoll herausgearbeitet. Statt das Publikum emotional zu überrollen, wird auf szenische Reflexion gesetzt. […] Dieser im Ganzen mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Theateressay zu Leben, Bühne, Alter und Tod ist sehenswert.”

Die nächsten Möglichkeiten das Stück zu sehen sind am 26./27./28./29./30. Oktober im Theaterhaus Hildesheim und am 03./04./05. November im Theaterdiscounter Berlin. Kommt! Kommt!

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08. '16

(Deutsch) Why, Michael, why?

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Morgen fahren wir nach Braunschweig um die Bühne und Technik einzurichten und am Freitag ist dann endlich die Premiere von “Die Kunst zu sterben”. Es wird also allerhöchste Zeit ein bisschen mehr über die Produktion zu verraten. Und das machen wir indem wir unser beliebtes Interviewformat wieder aufleben lassen und dem Regisseur Michael McCrae, der zusammen mit Romy Weyrauch (Co-Regie) das Stück inszeniert hat, ein paar Fragen stellen.

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Lieber Michael, die Idee von „Die Kunst zu sterben“ kam von dir. Kannst du in wenigen Sätzen zusammenfassen, um welche Inhalte es in dem Projekt geht?

Ausgangspunkt der Produktion ist die Auseinandersetzung mit dem Bühnentod bzw. dem Sterben auf der Bühne. Glücklicherweise konnten Romy und ich die 76-jährige Schauspielerin Ilse Bendin für das Projekt gewinnen. Sie ist die Protagonistin von „Die Kunst zu sterben“ und wird auf der Bühne einen Rückblick auf ihr bewegtes Leben und natürlich auch bewegte Theater-Karriere wagen. Ilse Bendin hat drei Staatsformen erlebt, sie ist im Krieg geboren, hat einen Großteil ihres Lebens in der DDR verbracht und dort Theater gespielt, hat aber auch nach der Wende im wiedervereinten Deutschland auf Bühnen und vor Kameras gestanden. Ihre Biographie ist also voller Brüche und Widersprüche. Gemeinsam mir Ilse suchen wir nach Parallelen aber auch Unterschieden zwischen dieser Biographie und den Rollen, die sie gespielt hat. Auf Theaterbühnen sterben Figuren ja meist aus gutem Grund: für ihre Überzeugungen, aus Liebe oder weil sie mit verschiedenen Auffassungen von Recht und Gerechtigkeit in Konflikt geraten, wie in der antiken Tragödie. Kurz: Der Bühnentod ist oftmals ein Moment des verdichteten Sinns. Im „echten Leben“ ist es dagegen oft sehr schwer angesichts des Todes Sinn zu erzeugen. Dieses Spannungsfeld bearbeitet „Die Kunst zu sterben“.

Und wie habt ihr das ästhetisch umgesetzt?

Den Proben ist eine lange Recherchephase vorausgegangen. Romy und ich haben mit Ilse Bendin mehrere lange Interviews geführt. Daraus sind sehr persönliche Texte entstanden – sie geben einen Eindruck vom Ringen um die Erzählung des eigenen Lebens unserer Protagonistin. Zugleich standen die Bühnentode, die Ilse schon gestorben ist, im Fokus. Wir haben nach jenen Todesszenen gesucht, die auf unterschiedliche Arten mit dieser Biographie verknüpft sind und uns als Folie dienen; die Kommentar oder Ausgangspunkt sind für das autobiographische Berichterstatten. Diese Tode werden nacherzählt aber auch nachgespielt. Der dokumentarische Charakter der Arbeit wird ästhetisch durch unterschiedliche Materialien unterstützt – Fotos, O-Töne, Dokumente – die wir medial in die Inszenierung eingearbeitet haben. Trotzdem würde ich „Die Kunst zu sterben“ nicht als dokumentarisches Theater bezeichnen. Vielmehr wird das augenscheinlich Authentische oder auch Autobiographische immer wieder in Frage gestellt. Es geht uns auch um die Unmöglichkeit ein konsistentes Narrativ des eigenen Lebens zu entwerfen. Auf der Bühne stehen und sterben neben Ilse meine Co-Regisseurin Romy Weyrauch, die auch performt und die Sound-Künstlerin Stephanie Krah. Romy und Steph nehmen verschiedene Funktionen ein: Sie sind Anspielpartnerinnen, die in verschiedene Rollen schlüpfen, zugleich Bühnenarbeiterinnen und Komplizen. Stephanie Krah entwirft zudem einen Live-Soundtrack des Körpers der Protagonistin, dessen Inszenierung einen weiteren ästhetischen Schwerpunkt des Abends bildet. Wie sie das macht, möchte ich allerdings an dieser Stelle noch nicht verraten.

Wie bist du darauf gekommen? Hast du einen persönlichen Bezug zu dem Thema?

Was den persönlichen Bezug angeht, kann ich nur sagen: Die Frage danach wie man sterben möchte, wird wohl für die meisten Menschen früher oder später existentiell – im wahrsten Sinne des Wortes. Wie viele andere bin ich im persönlichen Umfeld damit schon konfrontiert worden. Und da geht es ja nicht nur um Sterbehilfe und Selbstbestimmung. Ich glaube angesichts des Todes wird eigentlich eine andere Frage sehr wichtig: Wie möchte ich leben? Beziehungsweise: Welche Form gebe ich meiner Existenz – besonders im Rückblick? Das Thema ist also unüberschaubar groß und betrifft zugleich jeden.

Die konkrete Idee eine Performance zu diesem Thema zu machen, trage ich jetzt schon einige Jahre mit mir herum. Es klingt vielleicht makaber, aber irgendwann las ich zufällig einen Artikel über einen Judas-Darsteller in Brasilien, der während eines Passionsspiels tödlich verunglückte. Die Figur des Judas begeht in dieser Inszenierung Selbstmord durch den Strick. Tragischerweise machte der Darsteller wohl einen Fehler bei einer Vorstellung und strangulierte sich wirklich, was zuerst niemand bemerkte. Wenn wir im Theater sind, gehen wir ja auch nicht davon aus, dass da jemand wirklich sterben könnte. Aber mit dem „wirklichen“ Tod hört das Theater natürlich auf. Schlimmer kann eine Inszenierung nicht scheitern. Trotzdem wird ja in der Theaterliteratur unglaublich viel gestorben – man denke nur an Shakespeares Dramen. Mir wurde klar, dass der Tod auf der Theaterbühne eine besondere Rolle spielt. Einerseits ist er das Ende jeder Darstellung und gleichzeitig offenbart sich das Theater im Moment eines Bühnentodes selbst. Das fand ich einfach sehr interessant.

Du hast zwar schon kleinere Regiearbeiten gemacht, bist aber zum ersten Mal hauptverantwortlich für ein Projekt mit größeren Produktionspartnern und Förderern und mehreren Spielstätten in verschiedenen Bundesländern. Magst du kurz beschreiben wie es sich bisher für dich anfühlt so zwischen großer Chance und großer Verantwortung?

Ich begreife die Zusammenarbeit mit der theatralen subversion wirklich als tolle Chance. Nach meinem Studium in Gießen bin ich ja erst recht frisch in Dresden und da ist es natürlich eine super Gelegenheit euer Know-How und die Produktionsstrukturen der theatralen subversion im Rücken zu haben. Zugleich hat sich in der aktuellen Zusammenarbeit der Eindruck verstärkt, dass man auch ästhetisch eine gemeinsame Sprache spricht, was mich zum Punkt Verantwortung führt. Für die Produktion „Die Kunst zu sterben“ teile ich mir die künstlerische Leitung mit Romy, was wirklich erstaunlich gut funktioniert. Dann sind mit Stephanie Krah eine tolle Theater-Musikerin und mit Katja Turtl eine ebenso tolle Bühnen- und Kostümbildnerin mit im Boot. Die künstlerische Verantwortung liegt somit auf verschiedenen Schultern, was mich nicht nur persönlich entlastet, sondern auch meiner Vorstellung von Theaterproduktion im Team und mit klaren Zuständigkeiten entspricht. Außerdem haben wir mit Martin ja auch noch einen sehr erfahrenen Produzenten im Hintergrund, was extrem wichtig für ein konzentriertes künstlerisches Arbeiten ist. Kurzum: Die Realisierung des Abends ist Chance und große Verantwortung zugleich, was aber von einem super Team aufgefangen wird, weshalb – bis jetzt – noch keine Panikattacken oder ähnliches zu vermelden sind.

Als Absolvent der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen haftet dir ja automatisch der Stallgeruch des Avantgardisten und Theaterzertrümmerers an. So warst du zum Beispiel bei einer Kunstaktion beteiligt, die darin bestand, die Hauptbühne des Maxim-Gorki-Theaters zu besetzen, um auf die ökonomische Situation von Theatertreibenden aufmerksam zu machen. Was bringt dich dazu mit Bühnentode eine doch eher konventionelle Stückentwicklung zwischen Sprechtheater und Bühnenperformance zu versuchen? Was macht die Konzeption besonders?

Erstmal glaube ich, dass das mit dem Stallgeruch und dem Zertrümmern so Zuschreibungen sind, die sich seit den 90er Jahren halten, aber eigentlich keine wirkliche Aussagekraft mehr besitzen. Einfach immer alles zu Zertrümmern interessiert mich auch gar nicht, dafür muss es ja auch erst mal was zum Zertrümmern geben. Vielmehr möchte ich mir die Freiheit eingestehen verschiedene ästhetische Umsetzungen für verschiedene Inhalte finden zu dürfen, die ich bearbeiten will. In Berlin am Maxim-Gorki ging es zum Beisiel darum ein Festival-Beitrag zum Thema „Aufstand proben“ einzubringen. Die Gießener Studierenden zu denen ich damals gehörte, wollten auf die ökonomische Ausbeute von Kulturschaffenden in der freien Szene – besonders hinsichtlich eben solcher Festivalstrukturen – aufmerksam machen, bzw. die Frage aufwerfen, ob sich der Wert von Kunst überhaupt ökonomisch bewerten lässt. Die Besetzung der Bühne als Kunst-Aktion war da einfach ein konsequenter künstlerischer Ansatz. In „Die Kunst zu sterben“ steht nun der Bühnentod und sein Verhältnis zur „realen“ Vergänglichkeit im Fokus. Und in diesem Zusammenhang ist Ilse Bendin nun mal eine Art Expertin. Als Schauspielerin bringt sie bestimmte Darstellungsstrategien und Fähigkeiten mit, die gerade in diesem Kontext sehr interessant sind. Sie kann in verschiedene Rollen schlüpfen – sogar in verschiedene Ausgaben der Figur Ilse Bendin. Und auch wenn ich eher aus dem performativen Theaterkontext komme, finde ich Theatertraditionen, die dann schnell mal unter dem Überbegriff Sprechtheater subsumiert werden, per se nicht uninteressant. Ob das Ergebnis nun konventionell genannt wird oder nicht, sollen andere entscheiden. Was an dem Abend wirklich besonders ist, ist unsere Protagonistin Ilse selbst. Dass sich da jemand mit 76 Jahren und der langen Vorerfahrung am Stadttheater nochmal auf eine für sie wirklich andere Art des Theaters einlässt und so einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt zulässt, hat mich sehr beeindruckt.

Du hast ja von der theatralen subversion eine Menge Vertrauensvorschuss bekommen nach der Assistenz bei „Terra Cognita“ gleich ein eigene Idee umsetzen zu dürfen. Wie kam das zustande? Bist du jetzt Mitglied des Kollektivs? Wie sehen deine künstlerischen Pläne für die Zeit nach dem Projekt aus?

Ich bin vor mittlerweile gut einem Jahr mit der Idee an Romy und Martin herangetreten, da ich mir vorstellen konnte, dass die theatrale subversion das richtige Umfeld für die Realisation solch eines Abends bietet. Nach der Produktion „Terra Cognita“, bei der ich ja dann doch stärker in die Stückentwicklung einbezogen wurde, hatte ich zudem den Eindruck, dass ihr auch Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit mir hattet. Und mit beiden Vermutungen lag ich ja offensichtlich ganz richtig. Auf jeden Fall hatte ich nicht das Gefühl, euch zu dem Projekt überreden zu müssen. Was die Mitgliedschaft betrifft: Faktisch bin ich jetzt an den zwei aktuellen Produktionen der thetralen subversion beteiligt. Neben „Die Kunst zu sterben“ unterstütze ich ja auch Martin dramaturgisch bei seiner interaktiven Performance „Mikropolis“, die bald in Weimar im Rahmen des Kunstfestes Premiere feiert. Und da sich die theatrale subversion selbst eher als freies Kunstler*innen-Netzwerk denn als festes Kollektiv begreift, kann man mich aktuell durchaus als Mitglied bezeichnen. Auf jeden Fall kann ich mir eine weitere Zusammenarbeit mit euch gut vorstellen. Wie die genau aussehen könnte, muss man nach den beiden anstehenden Premieren zusammen besprechen. Da habt ihr ja auch ein Wörtchen mitzureden.

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08. '16

(Deutsch) Die Ausstatterin Katja Turtl

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Unsere zweite Neue im Team ist für das Bühnenbild und die Kostüme von “Die Kunst zu sterben” zuständig. Das macht sie großartig und es wird höchste Zeit sie euch kurz vorzustellen:

Katja Turtl quadrat

Katja wurde 1982 in Greiz / Thüringen geboren. Bis 2009 studierte sie Bühnen- und Kostümbild bei Henning Schaller und Johannes Leiacker an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Anschließend war sie als Ausstattungsassistentin am Neuen Theater Halle, am Deutschen Theater Berlin und am Staatsschauspiel Dresden tätig, wo sie erste Ausstattungen realisierte. Seit 2013 ist Katja Turtl als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre eigenen Arbeiten mit Regisseuren wie Martin Pfaff, Miriam Tscholl und Stephan Thiel führten sie u.a. an Theater in Mannheim, Rostock, Dresden und Lüneburg.

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07. '16

(Deutsch) Die Protagonistin Ilse Bendin

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Wir stecken mitten in der Probenarbeit für unsere neue Produktion “Die Kunst zu sterben”. Bis zur Premiere am 19.8. im LOT Theater Braunschweig ist es noch ein bisschen hin, aber so langsam wird es höchste Zeit die neuen Gesichter in unserem Produktionsteam vorzustellen. Und das wichtigste gehört unserer Protagonistin.

llse Bendin, 1940 in Dresden geboren, studierte an der Staatlichen Schauspielschule Berlin (heute: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch). Nach Stationen in Dessau, Zwickau, Stralsund und am Berliner Ensemble bei Bertolt Brecht und Helene Weigel, war sie viele Jahre Mitglied des Ensembles des Eduard-Winterstein-Theaters in Annaberg.

Ihre ersten Erfahrungen mit dem Tod macht sie als Flüchtlingskind im 2. Weltkrieg, der ihr den Vater nimmt. Aus bürgerlich-konservativen Verhältnissen kommend, setzt sie sich gegen die Skepsis der Familie durch und wird Schauspielerin. Das Theater begreift sie dabei als politischen und utopischen Ort, von dem Impulse für eine bessere Gesellschaft ausgehen können. Ilse blickt auf ein bewegtes Leben und eine ebenso bewegte Karriere zurück, beides geprägt von der idealistischen Haltung einer Bühnenkünstlerin, die sich politischen Systemen widersetzte und mit schweren persönlichen Schicksalsschlägen kämpfen musste.

Die Zuschauer*innen werden einer Schauspielerin begegnen, die auf eine lange Lebensspanne in drei politischen Systemen zurückblicken kann, die einen Körper zeigt, auf dem dieses Leben Spuren hinterlassen hat, die immer gekämpft und dabei viel verloren hat und die sich der eigenen Vergänglichkeit stellt.

Und weil es noch ein bisschen mehr Lust macht, empfehlen wir hier noch ein paar bewegte Bilder von einer Kampagne von Drehbuchautoren gegen Fremdenfeindlichkeit, bei der Ilse die antifaschistische Oma Hipp spielt:

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07. '16

Epilogue Exit Ghost

Jonathan Bach_2015

Letztes Frühjahr haben wir den New Yorker Soziologen Jonathan Bach in den Berliner Prinzessinengärten getroffen und uns von ihm zur Inszenierung „1989 [exit ghost]“ interviewen lassen. Jetzt hat Jonathan einen Aufsatz mit dem Titel „What Remains – Epilogue Exit Ghost“ geschrieben und ihn bei einer Tagung der German Studies Association in New York vorgetragen. Wir fühlen uns geehrt von der Wissenschaft durch die Mangel genommen worden zu sein, über die vielen klugen Reflektionen zu unserer Arbeit. Und bald geht es weiter: Bei der Tagung “Performativity: Life, Stage, Screen?” vom 20.-22. Juli 2016 an der FU Berlin sehen wir Jonathan wieder.

“What makes Exit Ghost an unusually productive grappling is its resistance to taking two well-worn paths. It avoids the form of personal memoir (in the direction of Jana Hensel’s Zonenkinder), and avoids claiming the mantle of a generational movement in the spirit of 1968, as has been much discussed in connection to the “third generation east.” The former depoliticizes through its introverted gaze, and the latter overpoliticizes by tethering this generation to nearly 50-year old ideological battle lines. 

Rather, Exit Ghost performs what Yukiko Koga calls a double inheritance of the past, where the recognition of one’s own inheritance necessarily involves the recognition of the other’s inheritance. Exit Ghost raises and mixes up of experiences from East and West, performatively making the other’s inheritance into one’s own.”  Jonathan Bach

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05. '16

(Deutsch) Hallo Zentralwerk

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Unser Büro ist fertig und wir sind eingezogen! Die Wände sind gestrichen, die Elektrik ist installiert und die Tische stehen. Ab jetzt findet ihr uns im Zentralwerk Dresden, Risaer Strasse 32, im denkmalgeschützten und geschichtsträchtigen Turm C.       Das Gelände des Zentralwerks gleicht zwar gerade noch einer Großbaustelle, aber spätestens wenn der letzte Bagger abgezogen ist, wird das hier ganz schön “oho”! Das Zentralwerk: Das ist Freiraum für die Künste auf 4.000 Quadratmeter Atelierfläche mit einem wunderschönen Ballsaal im Herzen. Wir freuen uns darauf gemeinsam mit anderen Künstler*innen Teil dieses neuen lebendigen Zentrums zu werden – Teil eines Ortes, der ganz sicher schon bald der überregional bedeutende Aufführungs- und Produktionsraum für die freie Szene wird, den Dresden so dringend braucht. Also besucht uns mal und lasst uns Getränke im entstehenden Hof-Café schlürfen oder unterstützt das Zentralwerk, indem ihr Kulturpate werdet: http://zentralwerk-eg.de/unterstuetzen.html

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03. '16

(Deutsch) Der Frühling kommt!

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Nachdem wir uns im Winter hinter unseren Schreibtischen verkrochen, neue Ideen gesponnen und an Konzeptionen getüftelt haben, ist jetzt beinahe alles vorbereitet. Die theatrale subversion steht in den Startlöchern für 2 neue Produktionen:

In “Bühnentode – eine Performance über das Sterben” (Premiere: 19.August 2016) ist die wundervolle 75-jährige Schauspielerin Ilse Bendin die Protagonistin des Abends. Das Stück wird in mehreren Städten Deutschlands touren und ensteht in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden. Es ist unsere erste Zusammenarbeit mit der Dresdner Spielstätte und wir freuen uns sehr darauf!

“Mikropolis …oder wie wir leben wollen” (Premiere: 28.August 2016) ist eine Produktion des Stellwerk Weimar in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Hier löst sich der gewohnte Bühnenraum auf und wird zum Soziallabor, in welchem acht Performer*innen eine alternative Mikrogesellschaft entwerfen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Bendinhell

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12. '14

New York, New York

Wir haben uns durch die Filmauswahl der British Airways geklickt, haben uns inklusive Bühnenbild durch die New Yorker U-bahn geschoben und den Jetlag mit Bier besiegt. Jetzt sind wir wieder da, entwickeln unsere Fotos und schicken noch einmal ein ganz großes Dankeschön an all unsere Unterstützer_innen und Kolleg_innen in New York! Vielen Dank New York, we are amazed!

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Die nächste Station der Gastspieltour mit 1989 [exit ghost] ist  im Mainfranken Theater Würzburg am 10. und 11. Februar 2015.

 

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06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition # 3

Terra Cognita
Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 3 ist Terra Cognita, das im Rahmen des Festivals am Samstag Abend um 19:00 Uhr zu sehen ist.

Im Anschluss findet im Foyer des projekttheaters ein Publikumsgespräch statt, das graphisch begleitet wird.

Weitere Infos zum Stück sind hier und
den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

 

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

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06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition #2

LIEBE – Fest unkonventioneller Beziehungsformen
Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 2 ist LIEBE, das im Rahmen des Festivals am Donnerstag Abend um 19:00 Uhr als kleine performative Auszüge zu sehen ist und Miniaturen aus dem Festwochenende im Mai 2013 servieren wir euch auch auf der Party am Samstag ab 22:30 im Club 64 auf der Louisenstraße.

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Das Kaninchen, Foto: Hanne Lauch

Foto: Hanne Lauch

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Weitere Infos zum Stück sind hier und den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

 

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

25
06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition # 1

1989 [exit ghost]

Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 1 ist 1989 [exit ghost], das im Rahmen des Festivals zu folgenden Zeiten zu sehen ist:
Donnerstag, 03.07. um 15:00 Uhr und
Freitag, 04.07. um 20:00 Uhr

Weitere Infos zum Stück sind hier und
den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

1989 [exit ghost] (2012)
theatrale subversion on Vimeo.

Programmübersicht zum Festival ALLES NEU:

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de