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 theatrale subversion | KRIEG! (2007)
 

KRIEG! (2007)

Anleitung zum richtigen Denken

Ein Projekt von theatrale subversion und IDproduction in Koproduktion mit dem Theaterhaus Hildesheim, Projekttheater Dresden und LOFFT.Leipzig.

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„KRIEG! Anleitung zum richtigen Denken“ beleuchtet Themenfelder gegenwärtiger Politik. theatrale subversion und IDproduction montieren dokumentarisches Material zu einer fiktiven Propagandashow für ein starkes Europa. Originaltexte und -bilder, performativ in neue Zusammenhänge gesetzt, offenbaren die versteckten Mechanismen politischer Meinungsbildung.

Zahlreiche politische Publikationen propagieren einen Paradigmenwechsel, der die verborgene Intervention einzelner Interessengruppen jenseits vom transparenten demokratischen Dialog begünstigt. Ein Beispiel für derartige politische Einflussnahme nicht demokratisch legitimierter Institutionen ist die Bertelsmannstiftung und das von ihr finanzierte Centrum für angewandte Politikforschung der Universität München. Eine Folge ist die unter dem Deckmantel der Vertretung humanitärer Interessen geführte Entscheidungsschlacht um die knapper werdenden Ressourcenvorkommen der Erde.


Regie

Mario Keipert und Martin Zepter

 

Bühne und Kostüm

Jeannine Simon

 

Spiel und Text

Jan Gehler, Carsten Wilhelm, Katinka Wondrak

 

Regieassistenz und Licht

Maria Herles

 

Sound

Julia Kastner

 

Video- und Bildbearbeitung, grafische Effekte

ViDEOGRUPPE

 

Produktion

Martin Zepter


 

Festivaleinladungen

Thetaterszene Europa in Köln (2008), Arena der jungen Künste in Erlangen (2008)

 


 

Wer am eigenen Leib erfahren will, wie man zum Bush-Wähler wird oder warum Angst generell eine so große Rolle in der aktuellen Weltpolitik spielt, ist hier genau richtig. Oder ist Europa einfach nur blauäugig? Es wirkt also. Hochgradig spannend, exzellent recherchiert und – angsteinflössend.“

Norbert Seidel, Dresdner Neue Nachrichten

 


 

Gefördert im Austauschfonds Ost-West der Kulturstiftung des Bundes, von der Kulturstiftung des Freistaat Sachsen, der Stadt Dresden und dem Landschaftsverband Hildesheim